Grosser Panda und WWF-Projekte

Wir gestalten mit Ihrer Klasse drei Lektionen zum Thema „Grosser Panda und WWF-Projekte“. Anschauungsmaterial, abwechslungsreiche, praktische Aufgaben, Spiele und Geschichten machen den Unterricht lebendig.

Grosser Panda: Das Wappentier des WWF

© Susan A. Mainka / WWF-Canon
© Susan A. Mainka / WWF-Canon

Der Grosse Panda gehört zur Familie der Grossbären. Im Unterschied zu diesen hält der Pandabär jedoch keinen Winterschlaf. Trotz seines Raubtier-Darmtrakts ernährt sich der Grosse Panda fast ausschliesslich von Bambus (zu 99%). 

Wo kein Bambus wächst, kann der Grosse Panda nicht überleben.

Bedrohung des Grossen Pandas

Der Grosse Panda gehört zu den am meisten bedrohten Tierarten der Welt. Obwohl die chinesische Regierung die kommerzielle Abholzung der Bambuswälder 1998 verboten hat, sind der Verlust und die Zerstückelung seines Lebensraums das grösste Problem. Ursache hierfür sind und waren die zunehmende Besiedlung und die Abholzung der Bergwälder für die Gewinnung von Ackerland, Bau- und Brennholz, den Bau von Strassen- sowie Bergbau und die Errichtung von Wasserkraftwerken.

China und Umweltschutz

© John Mackinnon / WWF-Canon
© John Mackinnon / WWF-Canon

China ist flächenmässig das drittgrösste Land der Welt und mit seinen rund 1.3 Milliarden Einwohnern der bevölkerungsreichste Staat überhaupt. Die Wirtschaft des Landes wächst rasant: Entsprechend gross ist der Verbrauch an natürlichen Ressourcen wie beispielsweise Holz. Allein für Einweg-Essstäbchen werden jährlich 25 Millionen Bäume abgeholzt.

Der WWF will mithelfen, die Entwicklung Chinas in nachhaltige Bahnen zu lenken. Hier knüpft die WWF-Initiative “China for a Global SHIFT (Sustainable Human Ecological Footpirnt)” an: In Zusammenarbeit mit der chinesischen Regierung und zahlreichen Partnern entwickelt der WWF ressourceneffiziente und innovative Technologien. Bündnisse mit Produzenten- und Konsumentenorganisationen helfen Chinas Aktivitäten ausserhalb seiner Landesgrenzen zu beeinflussen und den globalen ökologischen Fussabdruck zu reduzieren. Der WWF China baute bereits solide Beziehungen mit den chinesischen Behörden auf und chinesische Banken entwickeln gemeinsam mit dem WWF Standards zur Kreditvergabe, die ökologische Kriterien berücksichtigen und die nachhaltige Ressourcennutzung fördern.

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